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Entsorgung von Dachpappe

Einwohner der Stadt Leipzig und des Landkreises Leipzig sowie gewerbliche Kleinmengenerzeuger aus dem Verbandsgebiet können ihre Dachpappen-Abfälle bis zu einer Obergrenze von zwei Tonnen im Jahr in unserem Kleinanliefererbereich entsorgen. Dafür fallen Kosten von 427,47 Euro je Tonne an.

Wenn Sie als gewerblicher Kunde Dachpappen entsorgen wollen, ist es entscheidend, ob diese krebserzeugende Fasern (z.B. Asbest) enthalten oder nicht. Dies lässt sich nur durch eine repräsentative Beprobung und anschließende Laboranalyse feststellen.  Wenn Sie beispielsweise als Dachdecker arbeiten und Ihren Kunden Abbrucharbeiten anbieten, dann sollten Sie die Kosten und Zeitaufwände für eine entsprechende Analyse pro Charge einkalkulieren.

Ergibt die Analyse, dass es sich bei Ihren Abfällen um asbestfreie Dachpappen handelt, dann kommen diese für eine höherwertige Entsorgung, also zum Beispiel eine thermische Verwertung oder ein Recycling infrage. Wenden Sie sich dafür beispielweise an die MUEG Mitteldeutsche Umwelt- und Entsorgung GmbH, die Parentin GmbH oder die Becker Umweltdienste GmbH.

Da alternative Entsorgungswege Vorrang haben, dürfen wir auf der Zentraldeponie Cröbern lediglich asbesthaltige Dachpappen zur Beseitigung annehmen, jedoch nur nach Genehmigung durch die Landesdirektion Sachsen, die wir als zuständige Behörde im Einzelfall kontaktieren. Sie benötigen vor Anlieferung einen sogenannten Entsorgungsnachweis, den wir Ihnen gern ausstellen. Wenden Sie sich vorab bitte an Claudia Wutke (claudia.wutke@wev-sachsen.de), Westsächsische Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft mbH.

Bei weiteren Fragen können Sie sich selbstverständlich an unsere Abfallberatung unter Telefon 034299 / 705-32 wenden.