Hochschule Nordhausen untersucht Deponat

Deponiesimulationsreaktor an der Hochschule Nordhausen

An der Hochschule Nordhausen werden im Studiengang Umwelt- und Recyclingtechnik seit über zehn Jahren regelmäßig Deponatproben der Zentraldeponie Cröbern im Laborpraktikum Biologische Verfahrenstechnik eingesetzt. Die Bilanzierung des Gesamtprozesses steht hierbei im Fokus des Versuches. Um das Deponieverhalten im Zeitraffer durch die Studierenden abzubilden, werden ablagerungsfähige Deponate in Deponiesimulationsreaktoren (DSR) über einen Zeitraum von ca. sechs Monaten untersucht und mit noch nicht ablagerungsfähigem Material verglichen. Bestimmt werden die Menge und Qualität des gebildeten Sickerwassers und des Deponiegases.

Prof. Dr. Uta Breuer erklärt: "Aufbauend auf die Versuche erfolgt eine Abschätzung des Stoffaustauschpotentials sowie des Beschleunigungsfaktors durch die Versuchsbedingungen. Einflussfaktoren wie Temperatur, Lagerungsdichte und Niederschlag können untersucht und beschrieben werden."

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